Feuchte-Thermografie
Feuchtigkeit und Schimmelrisiken am Gebäude frühzeitig erkennen
Unsichtbare Gefahren am Haus sichtbar machen
Feuchtigkeit zählt zu den häufigsten und teuersten Ursachen für Gebäudeschäden. Viele Feuchteprobleme bleiben lange unbemerkt und entwickeln sich still:
Schimmelbildung in Raumecken
Durchfeuchtung von Dämmschichten
Kondenswasser in Hohlräumen
Bauschäden durch verdeckte Leckagen
Feuchte-Thermografie ermöglicht es uns, genau diese Risiken frühzeitig aufzudecken, bevor hoher Sanierungsbedarf entsteht
Warum Feuchte-Thermografie?
- Frühzeitige Erkennung von Feuchtequellen
- Lokalisierung von Durchfeuchtungen ohne invasive Eingriffe
- Präzise Dokumentation für Sanierungsplanung und Förderanträge
- Schimmelrisiken zuverlässig identifizieren
- Hohe Aussagekraft durch Kombination mit Fachwissen zu Bauphysik und Wärmeleitung
Typische Einsatzbereiche der Feuchte-Gebäude-Thermografie
- Schimmelverdacht in Altbauten und Neubauten
- Nach Wasserschäden und Rohrbrüchen
- Kontrolle von Flachdachkonstruktionen und Dachanschlüssen
- Überprüfung von Kellerwänden und Sockelbereichen
- Begleitung von Innendämmungen (insbesondere Fachwerk)
- Feuchteanalyse in Mischbauweisen (Holzbau, Stahlbeton, Mauerwerk)
Was genau wird untersucht?
Bauteil und typische Feuchteprobleme:
Wände & Decken: Durchfeuchtung, Kondensation, Taupunktunterschreitung
Fensterlaibungen: Kältebrücken, Schimmelbildung
Sockel & Kellerwände: aufsteigende Feuchtigkeit, mangelhafte Abdichtung
Dachflächen & Flachdächer: Undichte Stellen, Wasseransammlungen
Installationsbereiche: verdeckte Rohrleckagen, Dampfdiffusionsprobleme
Wie funktioniert Feuchte-Thermografie am Gebäude?
Feuchtebereiche verdunsten Wasser → Verdunstungskälte entsteht
Diese Temperaturdifferenzen machen wir mit der Infrarotkamera sichtbar
Zusätzliche Messungen mit Luftfeuchtesensoren und Taupunktbestimmung erhöhen die Diagnosesicherheit
Entscheidend ist hier nicht nur die Kamera — sondern die fachgerechte Interpretation der Messbilder.
Ablauf unserer Feuchte-Thermografie
- Vorgespräch und Analyse des Feuchteproblems
- Planung der optimalen Messzeit (abhängig von Witterung & Nutzung)
- Durchführung der Thermografie kombiniert mit Feuchtemessung
- Fachauswertung durch bauphysikalisch qualifizierte Energieberater
- Erstellung eines vollständigen Schadensberichts mit Sanierungsempfehlungen
Wann wird Feuchte-Thermografie eingesetzt?
- Bei Schimmelverdacht ohne offensichtliche Ursache
- Nach Wasserschäden zur Schadensbegrenzung
- Bei Sanierungsplanungen als Feuchterisiko‒Analyse
- Zur Qualitätskontrolle nach Abdichtungsarbeiten
- Im Rahmen der Energieberatung für Innendämmungen
Regionale Erfahrungen: häufige Feuchteschäden in Baden-Württemberg
In unserer Region sind typische Problemfelder:
Fachwerkhäuser mit Innenkondensation
Altbauten ohne Sockelabdichtung
Sanierte Keller ohne ausreichende Feuchtesperren
Schimmelbildung in nicht korrekt ausgeführten Innendämmungen
Wir beraten Sie vor Ort in: Rastatt, Baden‒Baden, Bühl, Gaggenau, Sinzheim, Gernsbach, Ifezheim, Kuppenheim und Umgebung.
Wirtschaftlicher Nutzen
- Vermeidung von Schimmelsanierungskosten von oft 5.000 – 15.000 €
- Früherkennung verhindert Folgeschäden an tragender Bausubstanz
- Sicherstellung der langfristigen Bausubstanz‒Werte
- Planbare Sanierung statt Notfallmaßnahmen
Förderfähigkeit
Integrierbar in förderfähige Sanierungsfahrpläne (iSFP)
BAFA‒ und KfW‒Förderprogramme unterstützen präventive Feuchteanalysen
Förderfähige Dokumentation für Fördermittelanträge verfügbar
Unsere weitere Gebäudethermografie-Methoden im Überblick
Wir kombinieren unterschiedliche Messverfahren — immer angepasst auf Ihre individuelle Situation.
Häufige Fragen (FAQ)
Kann Thermografie Schimmel direkt erkennen?
Nein — aber sie erkennt die Feuchtebereiche, in denen sich später Schimmel bildet.
Muss ich Wände öffnen lassen?
Nein — Thermografie arbeitet zerstörungsfrei und erkennt verdeckte Feuchte.
Wie lange dauert eine Feuchte-Thermografie?
Je nach Umfang ca. 1–2 Stunden vor Ort, Auswertung innerhalb weniger Tage.
Sind Fördermittel für diese Untersuchung möglich?
Ja — im Rahmen förderfähiger Energieberatungen können die Kosten bezuschusst werden.